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Längere Lieferzeiten bei Speicher und IT-Komponenten möglich

Wer in den kommenden Monaten neue Geräte anschaffen oder bestehende Arbeitsplätze modernisieren möchte, sollte aktuell etwas mehr Vorlauf einplanen als gewohnt. Der Grund ist eine weltweit steigende Nachfrage nach bestimmten Hardwarekomponenten.

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Lesezeit: ca. 2 Minuten

13.03.2026

Autor: Simon Schittko

Vor allem der schnelle Ausbau von KI-Rechenzentren sorgt derzeit für zusätzliche Nachfrage nach Speicher und anderen zentralen Hardwarekomponenten. Große Technologieunternehmen investieren in neue Infrastruktur für künstliche Intelligenz. Ein Teil der Produktionskapazitäten wird deshalb für Hochleistungssysteme im KI-Umfeld genutzt.

Für Unternehmen kann das bedeuten: Einige Hardwarekomponenten sind zeitweise schwerer verfügbar oder haben längere Lieferzeiten als gewohnt.

 

Warum Speicher derzeit besonders gefragt ist

Moderne KI-Systeme benötigen enorme Mengen an Rechenleistung und Speicher. Entsprechend groß ist der Bedarf an Arbeitsspeicher sowie Flash-Speicher für SSDs.

Marktanalysten beobachten aktuell eine deutlich steigende Nachfrage, während sich die Produktionskapazitäten nur langsam erweitern lassen. Teilweise wird erwartet, dass KI-Rechenzentren einen großen Anteil der weltweit verfügbaren Speicherchips beanspruchen.

Die Folge: Preise können steigen und Lieferzeiten verlängern sich.

Welche Hardware betroffen ist

Nicht jede Bestellung ist automatisch betroffen. Bei einigen Komponenten kann es zu längeren Lieferzeiten kommen.

Festplatten und SSDs: Moderne Systeme setzen heute auf SSD-Speicher. Gerade hier kann sich die aktuelle Marktsituation bemerkbar machen, weil SSDs direkt von der Nachfrage nach Flash-Speicher betroffen sind.

Arbeitsspeicher: Auch beim Arbeitsspeicher kann sich die erhöhte Nachfrage bemerkbar machen. Besonders Systeme mit größeren Speicherausstattungen benötigen mehrere Arbeitsspeicher-Module, die aktuell stark gefragt sind.

Computer und Server: Da Arbeitsspeicher und Massenspeicher zentrale Bestandteile jeder Hardware sind, kann sich die Situation indirekt auch auf komplette Geräte wie PCs, Notebooks oder Server auswirken.

 

Was das für Unternehmen bedeutet

Ganz neu ist diese Situation nicht. Ähnliche Entwicklungen gab es in den vergangenen Jahren bereits mehrfach im Hardwaremarkt. Aktuell betrifft es jedoch vor allem bestimmte Komponenten.

Für Unternehmen lohnt es sich deshalb, geplante Hardwareanschaffungen nicht zu kurzfristig einzuplanen. Wer Projekte frühzeitig vorbereitet, reduziert das Risiko von Verzögerungen bei neuen Arbeitsplätzen oder Infrastruktur.

 

Unsere Empfehlung für die Planung

Stehen bei dir in den nächsten sechs bis zwölf Monaten neue Geräte, Server oder Erweiterungen an?

Dann lohnt sich ein früher Blick auf die Planung. Gemeinsam prüfen wir, welche Anschaffungen sinnvoll sind und wann ein guter Zeitpunkt für die Beschaffung ist.

👉 Unser Tipp: Lieber etwas früher planen als später auf Hardware warten.


Melde dich gerne. Wir unterstützen dich dabei, deine Hardwareplanung rechtzeitig umzusetzen.

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