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Seit einigen Wochen ist es möglich, das neue Betriebssystem Windows 11 zu installieren. Microsoft fordert viele Benutzer über Meldungen am PC oder Notebook bereits aktiv dazu auf. Wer bisher Windows 10 genutzt hat, kann sogar kostenlos upgraden. Die Frage ist trotzdem: Lohnt sich das Upgrade?

Bildnachweis: © Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Lesezeit: ca. 5 Minuten
18.02.2022
Autor: Holger Fries
Der Hauptunterschied zu älteren Betriebssystem-Versionen ist sicherlich das neue Design. Die Oberfläche wirkt wesentlich frischer als bisher und erinnert optisch ein wenig an Tablets und Smartphones.
Das Startmenü ist bei Windows 11 jetzt in die Mitte gerückt, so wie man es zum Beispiel von Apple Betriebssystemen kennt. Ein Vorteil ist, dass die Wege mit der Maus dadurch verkürzt werden. Allerdings fehlen dem neuen Menü gewohnte Funktionen und es kann nicht so flexibel angepasst werden wie früher.
Microsoft bezeichnet das neue Betriebssystem Windows 11 nach eigenen Angaben als das sicherste aller Zeiten. Die Umsetzung des hohen Sicherheitsstandards bringt aber gleichzeitig auch höhere Mindestanforderungen an die Hardware mit sich: So zählen 4 GB Arbeitsspeicher (RAM), eine Grafikkarte mit DirektX 12 und ein entsprechendes TPM-Modul (Trusted Platform Modul) zu den Mindestvoraussetzungen. Bei neueren Geräten ist das kein Problem.
Es empfiehlt sich grundsätzlich, eine neue Software oder ein neues Betriebssystem nicht direkt nach der Veröffentlichung zu installieren. In der Regel wird ein oder andere Fehler auftauchen, welcher erst im weiteren Verlauf vom Hersteller beseitigt werden wird. Vor diesem Hintergrund und der Tatsache, dass Windows 10 noch bis 2025 unterstützt wird, gibt es aktuell wenig Gründe für den Umstieg auf Windows 11. Wer das Upgrade erst in ein paar Monaten durchführt, bekommt ein besseres Produkt und profitiert von den Erfahrungen anderer Nutzer.

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